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Vom Badestrand der nordostspanischen Stadt Tarragona ist ein Hai gesichtet worden.
Der etwa zwei Meter lange Raubfisch näherte sich der Küste bis auf etwa zehn Meter. Experten wiesen nach Presseberichten vom Samstag darauf hin, dass das Tier sich möglicherweise verirrt habe oder krank sei. Es sei äußerst ungewöhnlich, dass ein Hai sich der Küste so sehr nähere.
Die Behörden der Stadt verhängten kein generelles Badeverbot. Das Baden werde jeweils nur dann untersagt, wenn der Hai an einem Strand auftauche, entschied Bürgermeister Josep Félix Ballesteros. Von dem Hai gehe keine direkte Gefahr aus. Er mache keine Anstalten, Menschen anzugreifen. Zoologen sollten herausfinden, um welche Hai-Art es sich handelte.
In einigen Berichten hieß es, vor der Küste von Tarragona seien noch zwei weitere Haie gesichtet worden. Der Experte Joan Ribé sagte: „Vermutlich werden die Haie von Abfällen angelockt, die Fischer ins Meer werfen.“ Für die Badegäste bestehe kaum Gefahr. „Die Haie sind sehr intelligente Tiere“, sagte der Wissenschaftler der Zeitung „El Periódico de Catalunya“. „Sie gehen bei der Beute nach der Größe und greifen nur an, wenn die Beute deutlich kleiner ist als sie.“ nl/dpa
Quelle: Div. Tageszeitungen
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